Bollenhut-Talwegle

Idylle und Tradition erleben – Karl-Wöhrle-Weg „Kirnbacher-Bollenhut-Talwegle“

Entdecken und erleben Sie Kirnbach auf dem Kirnbacher-Bollenhut-Talwegle. Start oder Ziel sind jeweils das Gasthaus Kirnbacher Hof am Talanfang oder das Gasthaus Sonne in der Ortsmitte. Von dort aus geht es auf dem Schotterweg auf 3,5 km und in ca. 1,5 Stunden immer entlang des Kirnbachs talaufwärts oder talabwärts. Am Weg gibt es viel zu entdecken, auch für die Kinder. Die kleine Traudl stellt Kindern während der Wanderung viele Fragen rund um den Bollenhut. Die Erwachsenen erfahren auf insgesamt acht Informationstafeln alles über die Kirnbacher Kurrende, die Bollenhut Tracht und natürlich das Kirnbachtal. Wer eine original Tracht bewundern möchte, kehrt im Gasthaus Sonne ein und kann dort einen Blick in die Vitrine werfen. Entlang des Wegs finden Besucher zudem zahlreiche Holzskulpturen des Kettensägekünstlers Simon Echle. Schenken auch Sie dem Kirnbacher Bollenhut Talwegle ihr Lächeln mit einem Foto mit der Bollenhut-Skulptur und dem männlichen Pendant zum Durchschauen.

Am Ortseingang von Kirnbach ist die Freiluftinstallation „Das Original“ mit lebensgroßen Metallstelen mit Bildern mit original Kirnbacher Trachtenträgern und Trachtenträgerinnen des Designers und Künstlers Jochen Scherzinger zu bewundern. Das eindrucksvolle Kunstwerk kennzeichnet Kirnbach als eine der Ursprungsgemeinden des original Bollenhutes.


Image-Prospekt vom Bollenhut-Talwegle zum Herunterladen als PDF-Datei:

Durch kreative Unterstützung und Ideengebung von Jakob Wolber und Susanne Kienzle wird nun die heimische Bollenhuttracht an mehreren Stationen am Wegrand interessant und anschaulich erläutert.

Genießen Sie die unberührte Natur, das plätschernde Wasser des Bachs, wunderschön hergerichtete Häuser und Gärten, Wiesen zum Picknicken und Sitzbänke unter Schatten spendenden Bäume. Im Gasthaus Sonne ist außerdem ein Rückfahrdienst zum Startpunkt möglich.


Steckbrief zum Weg:

  • Kinderwagen-tauglich,
  • gepflegter Schotterweg,
  • Sitzbänke, Brunnen, Picknick-Möglichkeiten,
  • Zugang zum Bach, Wiesen zum Spielen,
  • tausend Dinge zum Entdecken und Bestaunen, so z.B. die
  • Holzskulpturen von Simon Echle,
  • die original Bollenhut-Tracht im Gasthaus Sonne.
  • „Das Original“ Freiluftinstallation von Jochen Scherzinger

 

 

Infotafel Bollenhut-Talwegle
Karte Bollenhut-Talwegle
Freiluftinstallation DAS ORIGINAL

Entstehung des Kirnbacher-Bollenhut-Talwegle

2016 - Das Jahr der Gemeinschafts-Aktion
Spazierwege am Bach entlang sind beliebt. Doch wenn der Weg immer mehr von Gras und Hecken verengt wird, dann muss man das ändern - befand 2016 eine Gruppe aktiver Bürger um Alois Faist. Tatkräftige Mitglieder anderer Vereine waren schnell gefunden, ebenso mit Ernst Lange ein Bauleiter und mit Manfred Schafheutle ein

Organisator. So ging es auch gleich an die Umsetzung: Musikverein, Rohölclub, Schwarzwaldverein, Untertalrentner und ehemalige Sänger schaufelten, gruben, mähten und sägten sich über 525 Arbeitsstunden dem Bach entlang, 395 Tonnen Mineralgemisch wurden aufgebracht. Eine Gemeinschafts-Aktion für ein wunderbares Talwegle in idyllischer Landschaft.

Über Karl Wöhrle

Karl Wöhrle - Ein Original der Stille
Karl Wöhrle war ein Kirnbacher. Buchstäblich. Denn sein ganzes Arbeitsleben und seine ganze Freizeit verbrachte er in diesem schönen Tal: Leiter des Forstreviers Kirnbach, aktiv in der Trachtenkapelle (viele Jahre Dirigent und Jugendausbilder), als Jagdhornbläser, im Imkerverein, im Wolfacher Stadtrat und im Kirchengemeinderat. „Er war ein Kümmerer, er hat sich um alle gekümmert!“ So beschreibt ihn Werner Weinzierle vom Vogtadeshof in der Nähe der Kirche.

Eine andere Seite schildert Hanne Wolber, die an der Rotsalstraße, ganz oben in Kirnbach wohnt:
„Er war e guete Seel‘ für alle.“ „Mer het sich hundert Pro auf ihn verlasse könne“, denkt Hilde Aberle vom Morgethof gerne an Karl Wöhrle zurück. Zur Erinnerung an den Mann, der diesen Wanderweg gebaut hat, als Dank für dessen unermüdliches, selbstloses Engagement benannte die Stadt Wolfach vor Jahren das Talwegle nach Karl Wöhrle.